Browser – individuell angepasstes Surfen

Wer surfen will, braucht einen Browser

Sagen Ihnen die Namen Internet Explorer, Google Chrome, Mozilla Firefox oder Safari etwas? Das sind die gängigsten Browser unserer Zeit, und wenn Sie im Internet gesurft, sich eine Webseite angeschaut oder etwas gegoogelt haben, haben Sie das mit aller Wahrscheinlichkeit über einen dieser Browser getan. Browser sind nichts anderes als Software Programme, die Ihnen den Zugriff auf Webseiten ermöglichen – sie sind sozusagen Ihr Werkzeug zum Surfen, Ihr fahrbarer Untersatz im World Wide Web. Wir geben hier ein paar nützliche Erklärungen rund um das Thema Browser.


Was genau ist ein Browser?

Der Name Browser leitet sich vom englischen Verb „to browse“ ab, was so viel wie „stöbern“ bedeutet. Ein Browser ist also Ihre Stöber-Maschine, wenn Sie sich im Internet umsehen. Sie brauchen die Hilfe eines Browsers, um Webseiten korrekt und nutzerfreundlich anzeigen zu lassen. Denn eine Webseite selbst besteht meistens aus Befehlen, die in einer Programmiersprache oder einer Auszeichnungssprache wie HTML geschrieben sind. Für einen Laien ist das völlig unverständlich, und selbst für einen Programmierer keine einfach zu verstehende Ansicht.

Der Job eines Browsers ist es also, die Befehle zu lesen und umzusetzen, sodass Ihnen die Webseite korrekt und menschenfreundlich angezeigt wird.

Da diese Computersprachen nicht alle einheitlich sind, sollten Sie Ihren Browser immer updaten – auf dem neuesten Stand halten – damit es nicht vorkommt, dass er manche Sprachen nicht lesen kann. Verschiedene Browser können aus diesem Grund auch die gleiche Webseite leicht unterschiedlich anzeigen – sie haben ein unterschiedliches „Sprachverständnis“.


Welche Arten von Browser gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Browser, die von unterschiedlichen Software Entwicklern kommen und für unterschiedliche Betriebssysteme optimiert sind. Die Browser unterscheiden sich zum Beispiel auch in Sachen Schnelligkeit, Stabilität und Sicherheit und bieten leicht verschiedene Funktionen und Ansichten. Generell sind die Unterschiede jedoch minimal, und es ist letztendlich Geschmacks- bzw. Gewöhnungssache, welchen Browser man am liebsten benutzt. Die beliebtesten unserer Zeit sind:


👉 Internet Explorer von Windows

👉 Mozilla Firefox, der von externen Entwicklern mitgestaltet wird

👉 Chrome aus dem Hause Google

👉 Safari von Apple


Von der Ansicht und den Funktionen her sind sie alle sehr ähnlich: mit einem Doppelklick auf das Browser-Symbol startet man die Software, der Browser öffnet sich als Leiste am oberen Bildschirmrand. Darunter wird die Webseite angezeigt. Eine Webseite kann man aufrufen, indem man die entsprechende Internet-Adresse, auch URL genannt, in die obige Browserzeile eingibt.


Wie kann ich meinen Browser optimal nutzen?

Es gibt eine Reihe von Funktionen, die jeder Browser automatisch hat, da sie sich einfach als sehr praktisch und gefragt erwiesen haben. Sie zählen heute zu den Standard-Funktionen eines guten Browsers und machen das Surfen im Internet wesentlich angenehmer.

Praktische Browser-Funktionen

die Lesezeichenliste oder Favoritenliste, mit deren Hilfe man sich einzelne Seiten „merken“ kann. Man kann sie auch in einer extra Leiste oben in der Browserzeile fixieren, sodass sie immer nur einen Klick entfernt sind. Viele Browser haben außerdem soziale Netzwerke und Nachrichtendienste wie What´s App, Facebook und verschiedene E-Mail-Adressen-Anbieter bereits vorinstalliert.

Ebenfalls super praktisch und wichtig ist die Browserfunktion der Zugangsdatenspeicherung. Der Browser merkt sich auf Wunsch Ihre Login-Daten für bestimmte Webseiten, sodass Sie sich mit wenigen Klicks schnell einloggen können, wenn Sie die Seite wieder besuchen. Es ist somit nicht mehr nötig, die Zugangsdaten jedes Mal neu einzutippen und sich jedes Mal an das richtige Passwort zu erinnern.

Ebenfalls bieten Browser einen Inkognito-Modus an – ist dieser aktiviert, surft man etwas anonymer durchs Internet, denn der Browserverlauf (also eine Liste der besuchten Webseiten) wird nicht aufgezeichnet und Cookies werden direkt nach Schließung des Browsers wieder gelöscht. Zur Info, Cookies sind Textdateien, die manche Webseiten bei Ihren Besuchern in deren Browsern hinterlegen, sodass sie wiederkehrende Besucher und deren Einstellungen wiedererkennen können.

Browser funktionieren auch auf Ihrem Smartphone – genau so wie auf dem Computer, allerdings ist die Anzeige der Webseiten auf die Bildschirmgröße und Auflösung Ihres Endgerätes angepasst.

Add-Ons: Verbessern Sie Ihren Browser wie gewünscht

Durch sogenannte Add-Ons, also Erweiterungen, können Sie ihrem Browser ein paar zusätzliche Tricks beibringen. Ähnlich wie eine App wird eine solche Erweiterung heruntergeladen und installiert und ist danach in den Browser integriert, sodass man die Zusatzfunktion während dem Surfen nutzen kann. Zu abstrakt? Hier ist ein Beispiel: Erweitern Sie Ihren Firefox Browser mit dem Add-On Adblock Plus, verhindert dieses Programm, dass Sie durch nervige Werbung und sich ungefragt öffnende Pop-Up-Fenster gestört werden. Ein weiteres Beispiel ist Dark Reader für Google Chrome – durch dieses Add-On lassen sich weiße Webseiten mit dunkler Schrift was schwarze Webseiten mit weißer Schrift darstellen, was viele Leute als augenfreundlicher empfinden.

Wichtig: eine Erweiterung für z. B. Safari funktioniert nicht bei Chrome! Die heruntergeladene Erweiterung muss für den von Ihnen benutzten Browser programmiert sein.

Wahrscheinlich hatten Sie bereits vor der Lektüre dieses Artikels eine grobe Vorstellung, was sich hinter dem Wort Browser verbirgt. Ich hoffe jedoch, dass Ihnen die Sache nun etwas klarer geworden ist und Sie sich selbstbewusster in der Welt der Browser bewegen können.

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